Freundschaft ist wie eine Tür, die niemals zu ist.
Manchmal klemmt sie, manchmal knarrt sie,
aber immer ist sie offen.
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Donnerstag, 31. Dezember 2020

Freud und Leid liegen so dicht beieinander

 

 Das Jahr 2020 hat es nicht so gut mit uns gemeint. Die ganzen Auflagen um eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen haben uns sehr mitgenommen und beeinträchtigt. Viele Menschen  mussten sich  von einem lieben Menschen verabschieden und konnten Weihnachten und den Jahreswechsel nicht mehr gemeinsam verbringen. In Gedanken bin ich bei ihnen und trauere mit ihnen. Auch ich musste Abschied nehmen.




Am 5.12.2020 hat mein Schwager sich das Leben genommen.

 Er litt unter Bipolarer Störung und war Alkoholiker.

Am 21.12.2020 war die Trauerfeier mit Corona-Auflagen, also Masken und viel Abstand, keine tröstenden Umarmungen und gemeinsames Trauern.

Ich hoffe, mein Schwager hat seinen Frieden gefunden. 



So hat die häusliche Gewalt ein erschütterndes Ende genommen  und wir sind alle tief betroffen. 
Immer wieder taucht die Frage auf: was hätten wir tun können???

Alles was in unserer Macht stand , haben wir getan. 

M. konnte und wollte nicht mehr leben.

Das müssen wir so akzeptieren.





Gleichzeitig kam neues Leben auf die Welt. 

Am 8. Dezember wurde meine Freundin zum dritten mal Oma, ein kleines gesundes Mädchen. Ich freue mich mit ihr und konnte ihr aber noch nicht von unseren traurigen Geschehnissen erzählen. 

Auch hier im Blog wollte ich darüber nicht berichten, denn ich wünschte mir für euch eine halbwegs unbeschwerte Weihnachten, sofern es bei euch möglich war.

Die grüne Kerze brennt im Gedenken für alle Menschen, von denen wir Abschied nehmen mussten, aber auch gleichzeitig soll sie uns Hoffnung für ein neues besseres Jahr schenken.

Seid alle ganz herzlich gedrückt und bleibt gesund.

Eure Elke


Dienstag, 12. Januar 2016

Voller Bestürzung habe ich in den Medien von dem Attentat in Istanbul gehört und noch gar nicht so richtig begriffen. Vielleicht ist es auch ein bisschen Selbstschutz, sonst könnte man das ganze, sinnlose Töten nicht verkraften.
Es macht mich einfach traurig, wütend und auch sprachlos, wenn ich von soviel schlimmen Dingen höre und lese.

Gedenken mit Kerzen nach dem Massaker an der Schule in Winnenden


Erst als es hieß, dass möglicherweise Deutsche unter den Opfern sind, ist es mir bewusst geworden.
Meine 18 jährige Nichte befindet sich gerade dort, arbeitet zusammen mit einigen anderen jungen Mädchen .
 Es liegen einige Stunden des  hoffen und bangen hinter uns.

Aber dann konnten wir die Nachricht erhalten, dass sie alle gesund und wohlauf sind.

Wir sind einfach nur dankbar und glücklich und hoffen, dass unsere Nichte bald gesund wieder nach Deutschland zurück kehren wird.

Meine Gedanken sind bei den Angehörigen, die heute in Istanbul einen lieben Menschen verloren haben und um ihn trauern. Sie hatten nicht soviel Glück wie wir.

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Alles Liebe!
Elke